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„Wenn die Lagerfeuer erloschen sind, finden die Menschen nicht durchs Dunkel“.

 

Früher einmal waren Lagerfeuer die Fixpunkte im Leben des Menschen. Hier wurde Wissen ausgetauscht, Erfahrungen weitergegeben. Hier wurden Rangfolgen geklärt und Pläne gemeinsam geschmiedet. Am Lagerfeuer fand früher das Leben statt.

Unsere moderne Gesellschaft kennt die Lagerfeuermentalität nur als romantische Reminiszenz an eine abenteuerliche Zeit. Die Privilegien der Moderne hatten die Menschen damals nicht, das ist uns natürlich bewusst. Aber sie hatten etwas, um das man sie heute beneiden kann: Einen Plan! Eine Vorstellung davon, was ihre Aufgabe war und was sie zu tun hatten. Egal was ihnen widerfahren war, sie wussten, es gab jemandem, dem es ähnlich ergangen war – der ihre Geschichte schon durch hatte. Diese Geschichte haben sie sich am Lagerfeuer abgeholt. Und damit eine allgemeingültige Lebenshilfe: Erfahrung ist ein guter Ratgeber.

Was tun wir heute, wenn wir Rat suchen?
Wir gehen nicht unter die Menschen und erzählen ihnen von unserer Situation – denn wem könnten wir schon vertrauen? Wer hat denn wirklich dasselbe erlebt? Und machen nicht die meisten schlechte Erfahrungen? Man sucht den Experten, den „Einen“, der es wissen muss. Doch den gibt es nicht. Es gibt Tausende, die es wissen. Wissen sollten! Sie fluten das Internet, sie schreiben Fachbücher, sie haben die zehnte Praxisgemeinschaft eröffnet. Weil es „die eine“ Autorität in unserem Leben (die Lagerfeuerweisheit) nicht mehr gibt, vertrauen wir der Weisheit des Einzelnen nicht mehr bedingungslos. Der hat sich ja selbst zum Experten ernannt – wie prüfen wir, ob er Recht hat? Indem wir noch andere Experten aufsuchen, um ihre Meinung mit der des ersten abzugleichen. Doch alle haben eine andere Meinung. Jeder macht es auf seine Weise. Jeder auf die natürlich bessere. Kein Wunder, dass der Mensch heute nicht selten wie betäubt vor seinen Problemen sitzt, mutlos, hoffnungslos, orientierungslos. Es gibt zu viele Wege, zu viele Ideen, zu viele Lösungsansätze. Dabei bedeutet viel nicht unbedingt schlecht. Viel ist auch Bereicherung - oder eben Unsicherheit. Oder Hilflosigkeit. Oder Angst. Bis hin zur Tatenlosigkeit.

Wer kennt sie nicht? Menschen, die ihrem Leben tatenlos gegenüber stehen? Die den Gang der Dinge wortlos hinnehmen? Die nur noch träumen, statt zu leben? Denn „man kann ja sowieso nichts ändern“? Das muss nicht sein!

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Lagerfeuerweisheiten gibt es noch! Und LexikonLeben sammelt sie! Mit unserer Internetplattform und unserem Buchprojekt LEXIKONLEBEN bringt unsere Initiative das auf den Tisch, was wir wirklich brauchen, um weiterzumachen. LexikonLeben - die Orientierungshilfe für ein ganzes Leben!

Der erste Sex, die erste Hochzeit, die erste Schwangerschaft, die erste Geburt, der erste Job, die erste eigene Wohnung, die erste eigene Firma, die erste eigene Immobilie - Themen, die schon immer unsere Welt bewegt haben, es immer tun werden.
Eltern oder Kinder sterben, leiden an einer schweren/ fatalen Krankheit, Menschen werden zum ersten Mal arbeitslos, machen die erste Scheidung durch, müssen zum ersten Mal einen Angestellten kündigen, gehen zum ersten Mal insolvent - es gibt so viele Dinge, die jeder mal "zum ersten Mal" erlebt - LEXIKONLEBEN erklärt, was üblicher Weise in solchen Momenten getan wird. An wen wendet man sich, wer hilft einem, was muss man immer bedenken?
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